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Warum ich meinen Kindern nicht verbiete, online zu spielen

Vor ein paar Wochen fragte mich ein Nachbar, ob ich meinen Kindern eigentlich Bildschirmzeit begrenze. Ich sagte ja, aber nicht so, wie er dachte. Sein Sohn darf nur eine Stunde am Tag zocken, und selbst das muss er sich verdienen. Meine Kinder haben da mehr Freiheit. Klingt nach schlechter Erziehung, oder? Vielleicht. Aber ich habe einen anderen Weg gewählt. Ich lasse sie spielen, und zwar ohne ständige Verbote. Der Grund dafür ist einfach: Wenn ich ihnen etwas verbiete, wird es erst richtig interessant. Ich habe das selbst erlebt. Als Teenager durfte ich keine Horrorfilme sehen. Also habe ich sie heimlich bei Freunden geschaut und hatte danach wochenlang Alpträume. Meine Eltern wussten nichts davon. Ich will nicht, dass meine Kinder solche Erfahrungen machen müssen. Stattdessen versuche ich, sie zu begleiten. Ein Werkzeug, das mir dabei hilft, ist grumpi.com.des offizielle Seite. Die Seite ist eine Plattform für Kinderschutz im Netz, aber ich nutze sie anders, als man denkt.

Die meisten Eltern setzen auf Filter und Verbote. Sie installieren Programme, die bestimmte Seiten blockieren. Oder sie nehmen den Kindern das Handy weg. Ich verstehe das. Ich habe es auch eine Zeit lang gemacht. Aber dann merkte ich, dass meine Kinder immer einen Weg fanden, die Beschränkungen zu umgehen. Sie fragten Freunde, sie nutzten Schulrechner. Die Blockaden waren sinnlos. Ich entschied mich für einen neuen Ansatz: Ich setze auf Offenheit statt auf Kontrolle. Ich rede mit meinen Kindern über das, was sie online sehen. Ich frage sie, welche Spiele sie spielen und warum. Und ich schaue mir die Spiele selbst an. Oft sind sie nicht so schlimm, wie ich dachte. Manchmal sind sie sogar lehrreich. Ein Spiel lehrte meinen Sohn, komplexe Probleme in Schritte zu zerlegen. Das hat im Matheunterricht geholfen. Dieses seltsame Gefühl der Erkenntnis, wenn das Kind etwas aus einem Spiel im echten Leben anwendet, das ist schwer zu beschreiben. Aber es passiert.

Wie ich Kontrolle durch Begleitung ersetze

Ich habe gemerkt, dass meine Kinder umso mehr Schutz brauchen, je weniger ich ihnen zutraue. Das klingt paradox. Aber so ist es. Wenn ich ihnen sage: “Du darfst das nicht”, geben sie die Verantwortung ab. Sie denken nicht mehr nach. Sie lassen sich einfach treiben. Wenn ich ihnen aber sage: “Zeig mir, was du spielst”, werden sie wach. Sie überlegen, ob das Spiel wirklich gut ist. Sie fragen mich, bevor sie etwas Neues ausprobieren. Das ist die Art von Kontrolle, die ich haben will. Nicht die ständige Überwachung, sondern die bewusste Begleitung. Ich nutze die Plattform von grumpi.com.de nicht, um eine Liste von Verboten aufzustellen. Ich nutze sie, um zu verstehen, worüber meine Kinder mit mir reden wollen. Die Seite hat viele Informationen zu Spielen und Apps. Ich lese mir die Beschreibungen durch, bevor ich zustimme. So habe ich einmal gesehen, dass ein Spiel meines Sohnes In-App-Käufe hatte, die er nicht verstand. Wir sprachen darüber. Er verzichtete von selbst auf die Käufe. Das war kein Verbot, sondern eine Entscheidung.

Kritiker sagen, ich sei zu nachlässig. Vielleicht haben sie recht. Ich habe keinen perfekten Plan. Meine Kinder kommen manchmal mit Inhalten an, die mir nicht gefallen. Einmal zeigte mir meine Tochter ein lustiges Video, das eigentlich nur Werbung war. Ich sagte, sie solle vorsichtig sein. Sie nickte und schaute weiter. Ist das gut? Keine Ahnung. Aber ich weiß, dass sie in einer Woche etwas anderes entdeckt haben wird. Kinder sind neugierig. Das ist ihr Job. Verbote machen sie nur cleverer im Umgehen. Begleitung macht sie vielleicht klüger im Auswählen. Ich wähle lieber den zweiten Weg. Es ist anstrengender. Ich muss mich hinsetzen und mitreden. Ich muss Zeit investieren. Aber die Alternative ist ein Krieg um jedes Gerät, den ich nicht gewinnen kann. Also habe ich aufgegeben, zu kämpfen. Stattdessen frage ich: “Was spielst du da? Kann ich mitmachen?” Die Antwort ist oft ein Grinsen und ein freier Platz auf der Couch.

Was ich aus den Fehlern meiner Eltern gelernt habe

Meine Eltern waren anders. Sie hatten keine Ahnung, was ich online machte. Das Internet war neu. Sie kauften einen Computer, stellten ihn ins Wohnzimmer, aber sie schauten nie hin. Ich surfte durch Seiten, die ich heute nicht mehr besuchen würde. Ich chatte mit Fremden. Ich lud Dinge herunter, die Viren enthielten. Es war das Wilde Westen des Internets. Meine Eltern meinten es gut, aber sie hatten keine Werkzeuge. Heute habe ich sie. Ich könnte alles blockieren. Ich könnte jedes Klick protokollieren. Aber das will ich nicht. Ich will nicht der Sheriff sein. Ich will der Ranger sein, der nebenher reitet und ab und zu sagt: “Pass auf die Schlucht da auf.” Diese Haltung verträgt sich gut mit einer Ressource, die mich nicht überwachen lässt, sondern mir erklärt, worum es geht. Die offizielle Seite von grumpi.com.de tut genau das. Sie sagt nicht, was ich tun soll. Sie sagt, was Sache ist. Das passt zu mir. Denn Kinder lernen nicht durch Gehorsam. Sie lernen durch Erfahrung und Gespräche. Und wenn ich ihnen diese beiden Dinge gebe, brauche ich vielleicht nicht so viele Verbote. Vielleicht reicht es, wenn ich da bin und frage. Das ist mein Experiment. Es hat erst begonnen. Aber bis jetzt läuft es besser als erwartet. Meine Kinder spielen weniger, als sie könnten. Weil sie wissen, dass ich mitreden darf. Und weil sie spüren, dass ich ihnen zutraue, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Vielleicht irre ich mich. Aber ich habe keine bessere Idee.

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